brands4friends auf der Berlin Fashion Week – Alissia bei Penkov
Penkov: Feminine Eleganz trifft Military-Stil
Fashion Week-Zeit ist Starrummel-Zeit. Das wollte ich mir natürlich unter keinen Umständen entgehen lassen und düste zur Modenschau von Penkov. Hinter dem 2005 gegründeten Label steht die Modedesignerin Bernadett Penkov. Die gebürtige Ungarin siegte zweimal in Folge beim Moet & Chandon Fashion Debut und bleibt sympathischer Weise höchst bescheiden, was sich bei ihrem Auftritt nach der Modenschau zeigte. Aber immer der Reihe nach. Es sei nur noch erwähnt, dass Penkov sich innerhalb kürzester Zeit einen Name in der Modebranche machte. Da war es auch kaum verwunderlich, dass unsere neue Romy Schneider Jessica Schwarz…
… in der ersten Reihe nebst Schmollmund Jana Pallaske Platz nahm. Bekennender Penkov-Fan Annabel Mandeng sowie die MTV-Moderatoren Sarah Kuttner und Markus Kavka, Sat1 Stars und Stories-Reporterin Verena Wriedt und diverse Soapsternchen waren ebenfalls mit von der Partie und saßen in der begehrten ersten Reihe.
Um 14:40 Uhr verdunkelte sich der Saal. Plötzlich ertönten dumpfe Bässe, die den Boden unter den Füßen vibrieren ließen, harte Hip-Hop-Klänge dröhnten aus den Boxen. Blaue Laser lieferten einen spektakulären Show-Einstieg. Der Saal wurde genauso überraschend wieder hell, wie er dunkel geworden war. Grazil und geradezu elfenhaft schwebten die ersten Models über den Laufsteg. Edel gebürstete Goldknöpfe schmückten Trenchcoats aus Wolle im Military Stil. Asymmetrische Hemdblusenkleider wurden mit derben Overknees kombiniert. Kontrastreich dazu auch die Kopfbedeckung: Viele Models trugen zu den Kreationen eine Melone in Schwarz. Apropros Schwarz, Jessica Schwarz schien sehr interessiert an einem zarten Kleid in A-Linie zu sein. Ein Lächeln machte sich in ihrem Gesicht breit, als das Model über den Laufsteg spazierte. Sofort steckte sie mit Jana Pallaske die Köpfe zusammen. Ob die beiden heute wohl noch auf Schnäppchenjagd gehen? Gut möglich.
Uniformen, Militär, maskuline Eleganz und schlussendlich die Soldatenbilder des Künstlers Georg Grosz bildeten die Inspirationsquellen von Penkov. Diese Maskulinität traf auf feminin-glänzende Stoffe, goldfarbene Knöpfe und feinste Materialien wie Wollkaschmir-Jersey, Chiffon und Seidenmarocain. Erdige Töne wie Braun und Schwarz zogen sich wie ein roter Faden durch die einzigartigen, schlicht-eleganten Kreationen. Erstmalig finden sich auch Accessoires in ihrer Kollektion wieder.
Der Saal applaudierte, als alle Models zu ihrem letzten Gang schritten. Die Designerin selbst blickte kurz hervor, winkte geradezu schüchtern und verschwand darauf wieder. Sympathisch bescheiden, die Frau Penkov.
Eure Alissia













veronica pohle am 20. Januar 2010
super geschrieben,toller Kommentar als wehre man selber da.
jola am 20. Januar 2010
hilfe, ich “wehre” mich auch…
paula am 21. Januar 2010
@ jola echt unpassend
alissia am 21. Januar 2010
Freut mich Veronica, dass dir mein Bericht gefallen hat. Die Modenschau war wirklich großartig, leider nur viel zu kurz, hätte gerne noch mehr gesehen.Wünsche dir weiterhin viel Spaß bei der Schnäppchenjagd (bei Moschino gibt es wunderschöne Kleider aus Strick!!!). Deine Alissia
marie am 21. Januar 2010
ja..paula .du hast recht..aber es gibt immer frauen wie jola…die haben ja sonst keinen spass……super artikel…….