Filofax
Eine Legende wird geboren
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Das Jahr 1921 gilt offiziell als Erfindungsjahr des Filofax. Angefangen hat alles bei der britischen Armee. Oberst Disney diente bei der Artillerie und kritzelte ständig Rechnungen auf lose Blätter, die er in die Brusttasche seiner Uniformjacke gleiten ließ. Bald kam er auf die Idee, die losen Blätter mit einem Ring zu verbinden und einen Kalender anzuhängen. Zunächst wurde die neue Erfindung per Versand an Offiziere der britischen Armee und an kirchliche Würdenträger verkauft.
Wie alle Kultobjekte, so hat auch das Filofax seine Legenden. Mehrmals soll es das Leben eines seiner Besitzer gerettet haben, in dem es beispielsweise eine Kugel oder gar einen Messerhieb abfing. Ob wahr oder nicht, für manchen ist der Filofax Terminplaner wohl tatsächlich lebenswichtig.
Das Filofax wird zum Lifestyle-Objekt
Ursprünglich maß das Filofax 17 cm und hieß „File of Facts“. Die exakte Größe war deswegen so wichtig, damit es exakt in die Tasche einer Uniformjacke passte. Die klassischen Filofax Terminplaner waren von Anfang an schwarz oder braun. In den 70er Jahren entdeckten jedoch auch die Frauen das kleine schlaue Büchlein für sich. Seitdem gibt es das Filofax in allen Farben: Blau, Rosa, Gelb und auch in allen Größen. Es gibt für das Filofax-Organizer-System verschiedene Einlagen. Nicht nur verschiedene Kalenderversionen, sondern auch verschiedene Arten von Notizblättern und anderen Einlagen. Zum Beispiel sind das ToDo-Listen, Meetingnotizen und Kunststoffhüllen für Visitenkarten. Weiterhin gibt es auch noch verschiedene Stadtpläne und U-Bahnkarten. Es werden auch noch andere Einlagen von Drittherstellern angeboten. Seit einiger Zeit kann man auch kleine Infobroschüren und Bücher zum Einheften erwerben. Falls man selbst Einlagen herstellen will, kann man von der Firma Filofax einen Locher erwerben, der die Blätter passend locht. Mit einem kleinen Programm der Firma Filofax kann man seine Adressen auf dem Computer verwalten und auf einem speziellen Filofax Druckerpapier ausdrucken.
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