Stilkunde: Lacoste
Die Marke mit dem Krokodil – das ist immer das erste woran ich denke, wenn jemand über Lacoste spricht. Viel zu schnell assoziiert man dann aber auch den Yuppie im weißen Polohemd-Klassiker, der den ganzen Tag Golf spielt. Lacoste ist tatsächlich mehr als das. »Un peu d‘air sur terre« – ein bisschen Luft über der Erde – so heißt ja seit längerem das Motto der Kampagnen, in denen die Models in luftigen Höhen schweben und die neuesten Looks präsentieren.
Wenn ihr mich fragen würdet, was Lacoste eigentlich ausmacht, dann würde ich euch auch antworten: Eben deutlich abgehoben, von dem, was man sonst so kennt oder trägt. Und damit ihr up to date seid, was Lacoste betrifft, kommt jetzt alles, was ihr über die Marke wissen müsst. Und ich verrate euch natürlich auch die wichtigsten Key Pieces der aktuellen Kollektion.
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»Un peu d‘air sur terre«: Making-of der aktuellen Lacoste-Werbekampagne für Frühjahr/ Sommer 2009
Wann wurde die Marke gegründet?
Lacoste wurde Anfang der Dreißiger von dem französischen Tennisspieler René Lacoste gegründet. Das bekannteste Kleidungsstück ist das weiße Polohemd »1212«, das von Lacoste ursprünglich als Tennishemd entworfen wurde. Das Polohemd hatte den Vorteil, dass es durch seinen Rippenstoff viel luftiger und leichter war als normale Hemden.
Was hat es mit dem Krokodil auf sich?
In seiner aktiven Zeit als Tennisspieler wurde René Lacoste von allen wegen seiner Zähigkeit und Ausdauer nur das »Krokodil« genannt. Zum Logo wurde das Tier aber durch eine Wette: Der Kapitän der französischen Mannschaft versprach Lacoste während eines Davis Cups nämlich einen Koffer aus echtem Krokodilleder, wenn er den entscheidenden Sieg erringen würde. René machte seinem Spitznamen alle Ehre und bekam von seinem Freund Robert George einen Blazer geschenkt. Und darauf war eben das typische Krokodil gestickt, das ihr bis heute auf jedem Kleidungsstück bewundern könnt.
Was macht den Lacoste Look aus?
Der Lacoste Look versprüht vor allem diese maritime Lässigkeit, die ich sehr gut von der Côte d‘Azur her kenne. Falls ihr euch demnächst mal bei Lacoste umschauen wollt, dann empfehlen ich euch unbedingt die aktuelle »Club«-Kollektion. Meine absoluten Keypieces daraus sind eine weit geschnittene Bermuda-Shorts aus Leinen und das dazu passende gestreifte Kragenshirt der »Saint-Remy« Linie. Und natürlich das marineblaue Kurzarmkleid »Monte Carlo« mit dem weißen Taillengürtel.
Welche Accessoires gibt es?
Lacoste macht neben Kleidung und Parfums ja auch jede Menge Accessoires. Ich bin zum Beispiel ein großer Fan der Sonnenbrillen. Und mir gefallen auch die sportlich-weißen Ledertaschen, die für mich einfach das perfekte Reise-Accessoire sind. Woran ihr vermutlich diesen Sommer nicht vorbei kommen werdet, sind die großartigen Sandalen. Meine Favoriten sind die Modelle »Tonezza« – eine braune Ledersandalette mit maritimen Segeltau-Applikationen – und »Maddie« – eine elegante Zehensandale mit feinen Leinenbändern, die im Römer Look um die Knöchel gebunden werden.
Für das nächste Mal werde ich euch dann das schöne russische Supermodel Tania Dziahileva vorstellen, die für Lacoste schon seit einer Weile das Kampagnen-Gesicht ist.
Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Woche. Und genießt die herrliche April-Sonne.
Alles Liebe & viele Grüße
Eure Tamara









patrick ziemann am 17. April 2009
och mann ich finde dich und deine kolumne sowas von peinlich,warscheinlich
auch noch schön bei wikipedia abgeschrieben.hast du überhaupt jemals
wahre modeluft geschnuppert?ich glaube nicht,ich denke das die durchlauchte und
ehrenwerte frau gräfin einfach stinkt vor geld und sich durch solche pseudo-
insider geschichten versucht sich irgendwelche anerkennung zu verschaffen.
ach scchön du dens´kst bestimmt woher weiß der das denn?
stefan am 17. April 2009
hi patrick,
ich habe die dann doch etwas unsachlichen beleidigungen im letzten satz mal rausgekürzt.
danke für dein verständnis.